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Diese werden hier veröffentlicht und gesammelt. Alle Meinungen sollen ein Kompendium der "Gefühle" der Landshuter Bürger, hinsichtlich "contra äußere Westtangente" darstellen.

 


Was will die Politik wirklich? Meines Erachtens wird hier unter dem Deckmantel einer Quartiersanbindung eine weiter Anbindung zur B15 geplant. Wer sich mal die Luftaufnahmen im Internet ansieht kann feststellen, dass mit dem Zielort der Westtangente am Parkplatz Schlossberg ganz einfach eine Verbindung zur B15 gebaut werden kann. Man baut die  Straße in Richtung Obergolding und Mitter-Untergolding dann weiter an Binsham vorbei bis kurz nach Hachelstuhl. Dort trifft sie dann wieder auf die B15. Diese Trassenführung trifft kaum Anwohner oder geplante Baugebiete und wäre vermutlich auch mit den betroffenen Gemeinden als Lösung verhandelbar. Dafür spricht auch, dass die Ableitungen von der Tangente auf die B11 nun über die sogenannten Ohren erfolgen soll. Diese Art verwendet man teilweise auch bei Bundesstraßen und sogar Autobahnen. Diese Anbindung nimmt große Verkehrsmengen auf und natürlich auch Schwerverkehr. Für eine reine Umgehung wäre ein Kreisel (eventuell mit zwei Spuren) ausreichend gewesen.
Ich bin täglich von Tiefenbach nach Landshut in die Arbeit gefahren. Die Autos stehen teilweise vom Kupfereck bis weit hinter die Abzweigung auf die alte B11. Die meisten davon fahren geradeaus, ein Teil dieser Fahrer biegt dann in den Daimer-Tunnel ab, wo man wieder im Stau steht. Dieser Verkehr würde bei der favorisierten Variante 7 massiv zunehmen. Wie soll das das heute schon gut ausgelastete Kupfereck noch verkraften?
Die Quartiersanbindung ist doch nur Nebensache und erfolgt zu einem anderen Zeitpunkt über die Klötzlmüllerstraße.
Nicht nur das mit der Tangente ein einmaliges Naherholungsgebiet unbrauchbar gemacht wird, auch andere Auswirkungen neben dem Lärm und Gestank sind möglich. Hat sich denn jemand schon mal Gedanken darüber gemacht, wie sich das Gewicht der Brücken und Dämme auf den Grundwasserspiegel auswirken? Wir hier im oberen Bereich der Klötzlmüllerstr. sind schon heute von zunehmenden Kellerflutungen durch Grundwasser geplagt. Wird das dann noch öfter passieren? Müssen wir dann schon bei jedem heftigeren Regen Angst um unser Hab und Gut haben? Ich bin der Ansicht, eine Westtangente ist nicht nötig. Viel wichtiger wäre ein Gesamtverkehrskonzept der Stadt in enger Abstimmung mit dem Landkreis. Ein Westzubringer von der A92 zur B15 darf meines erachtens jedenfalls nicht als Variante 7 durch Stadtgebiet führen.

C. R.

Als ich von dem Vorhaben "Westtangente" vor einigen Wochen das erste Mal gehört hatte, dachte ich eigentlich an einen Witz, bestenfalls noch an das profilneurotische Visionsgeschwafel eines wichtigtuerischen Kommunalpolitikers. Leider ist dieses "Projekt" wohl tatsächlich ernst gemeint. Um Gottes Willen!
Man will also in der Tat den letzten großen Öko- und Naturschutzraum Landshuts, die Isarauen westlich von LA, mit einer mächtigen Betonbrücke überpflastern. Also eine hässliche Schneise in den wertvollen Auwald fräsen und asphaltieren. Das ist schlichtweg unfassbar.
Wen soll das denn entlasten? Jeder, der von der A92 Richtung Kumhausen/LA-Berg/Mühldorf/Rosenheim will, kann und wird weiterhin an der Anschlußstelle Moosburg Nord die A92 verlassen und entweder über Buch am Erlbach, Ast/Tiefenbach oder Kumhausen weiterfahren. Für den Fernverkehr aus Richtung Deggendorf ist bereits die B15 NEU mit einer Anschlußstelle östlich von LA in Planung und Bau. Also wo gibt es hier eine signifikante Entlastung??? Eine kleine Verzögerung von 5-10 Minuten (zur Hauptverkehrszeit) auf der Wittstraße als Stau zu bezeichnen ist wohl lächerlich und "Jammern auf höchstem Niveau". Ein sinnvoller Tip von einem München-Pendler: antizyklisch fahren.
Robert

Ich habe viele Jahre in großen Städten wie München und Augsburg gelebt und bin
deshalb stautechnisch einiges gewohnt. Landshut hat doch keinerlei  ernstzunehmendes
Verkehrsproblem an der Theaterbrücke oder am Isarsteg. Selbst im stärksten
Berufsverkehr braucht man vom Bahnhof bis zur Eisenbahnbrücke bzw. Richtung
Kumhausen keine 15 Minuten. Deshalb ein Naherholungsgebiet wie die westlichen
Isarauen zu zerstören, steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Die innere Variante
ist seitens der Verkehrsentlastung die einzig sinnvolle. Als Anwohner der
Klötzlmüllerstr. (nähe Sylvensteinstr.) muss ich diese Variante aber wegen der
massiven Belastungen durch Lärm und Feinstaub entschieden ablehnen. Rein statistisch
verkürzt sich die Lebenszeit der unmittelbaren Anwohner einer innerstädtischen
Verbindungsstraße (bis 30m Entfernung zur Straße) wegen des Lärms um ca. 2 Jahre und
wegen des Feinstaubs um ca. 5 Jahre. D.h. die Menschen die ihr Vermögen in ein Haus
im ruhigen Grünen investiert haben, steigen wegen der inneren Variante statistisch gesehen 7 Jahre
früher in den Sarg. Vielleicht hätten die Kinder die dort aufwachsen jedoch "Glück"
und würden vorher von einem 30ig-Tonner totgefahren, bevor sie Krebs wegen des
Feinstaubs bekommen. Die Lebensqualität der Anwohner wird natürlich massiv
eingeschränkt und es wird mit Sicherheit einen starken Wertverlust des Eigentums
geben - wem will man sein Haus an einer lauten, dreckigen und gefährlichen Straße
verkaufen, um diesem Horrorszenario zu entkommen?! Zusammenfassend lässt sich sagen,
die äußere Variante ist ökologisch und gesellschaftspolitisch untragbar, die innere
Variante ist für die Anwohner unzumutbar. Weder die innere noch die äußere Variante
wird benötigt. Deshalb bin ich gegen eine Westtangente in welcher Form auch immer.
Sie nutzt nur den Geschäftleuten im LA-Park und ist für die Bürger und Anwohner
Unsinn. Es wäre besser die 25 Millionen in zusätzliche Kinderkrippen oder die
Nachmittagsbetreuung von Schulkindern zu investieren. Oder evtl. in eine Tiefgarage
beim Neubau der Berufsschule I, denn falls die Garage nicht kommt, droht ein echter
Verkehrsinfarkt zwischen Rennweg und Theaterbrücke.
Jürgen G. 
Jeder Fremde beneidet uns um die wunderschönen Isarauen.Eine Westtangente würde nur
Verkehr anziehen, nicht die Anwohner im Westen Landshuts entlasten.
Die Westtangente würde nur ein LA 21 hervorrufen.
Das Geld bitte sinnvoller ausgeben.
G. G.

Ganz Landshut geht,läuft,und wandert hier.Die grüne Lunge von Landshut.Das soll auch für unsere Kinder und Enkel so erhalten bleiben.
Heidrun V.
Bericht LZ vom 19.5.11
Warum sagt man den Bürgern von Tiefenbach nicht deutlich was geplant ist zum Treffpunkt auf die B11? Welchen Verkehr sollen wir hier noch verkraften? Es heißt: Variante trifft auf B11und zwar deutlich westlich-also stadtauswärts-der Achdorfer Eisenbahnbrücke. Warum sagt man nicht was Sache sein soll: Kreisel anstelle des letzten Parkplatzes vor Schlossberg!! Anschliessend kommt dann die "Spitzelbergerverlängerung " nach Kumhausen!!
Es wird Zeit sich massiv gegen diesen Unsinn zu wehren,zumal uns bisher niemand belastbare Zahlen zum zusätzlich zu erwartenden Verkehr genannt hat.
Hierzu ist auch die Gemeinde Tiefenbach ihren Bürgern gegenüber in der Verantwortung!
Rolf R.
Der neuralgischste Punkt im Stadtverkehr zwischen Altdorf und Veldener Straße ist die Luitpoldstraße an der Theaterbrücke und -wenigstens für den PKW-Verkehr - der Isarsteg. Zu den Stoßzeiten stehe ich an der Ampel des Isarstegs oft > 5 Ampelphasen, was aus meiner Sicht unzumutbar für Autofahrer und Anwohner ist. Ein Großteil des Verkehrs, der sich zu diesen Stoßzeiten über Theaterbrücke und Isarsteg quält, ist innerstädtischer Verkehr (mitunter Berfusverkehr), für den eine äußere Trassenführung in keinster Weise Entlastung bringen wird. Niemand wird bei einer Fahrtstrecke von vielleicht 5-10 km innerstädtisch einen Umweg von 5 km (über den Rennweg auf die Westtangente, und dann über die B11 wieder zurück stadteinwärts) auf sich nehmen. Eine äußere Westtangente ist somit völlig am Bedarf vorbei geplant.
Einzige vernünftige Alternative ist aus meiner Sicht daher die innere Trassenführung, da diese als einzige Variante eine echte Entlastung für Isarsteg und Theaterbrücke bringen wird.
Ein gutes Beispiel für eine derartige Planung ist Vilsbiburg - auch dort beschränkt sich die Wirksamkeit der vor einigen Jahren gebauten Umgehung auf den Fernverkehr - der innerstädtische Verkehr bleibt nach wie auf der alten Route.
BS

Absolute Spitzenklasse! Andere reden blos, andere handeln! Vielen herzlichen Dank für diese Internetseite! Hut ab für das Engagement!
Katherina G.
Es geht seit 30 Jahren auch ohne Westtangente!
Moritz L, Landshut
Äußere Trasse niemals! Lieber  verkaufe ich mein Auto und fahr mit dem Bus!
KI
Kompliment an die Website! Sachlich, fair, offen und wirklich gut gemacht! Wie gehts nun eigentlich weiter? Wird vor der  Oberbürgermeister-Wahl noch was entschieden? Berät der Stadtrat momentan darüber?  Wäre toll wenn man was in Erfahrung bringen könnte!
Sebastian, LA
Eine innere Westanbindung ist m. E. sowohl EU-rechtlich als auch nach nationalem Lärmschutzrecht wegen der prognostizierten massiven Lärmkonflikte in den Wohngebieten nicht machbar. Eine Untertunnellung (Einhausung)wurde bereits vor Jahren geprüft und als nicht machbar und zu teuer verworfen. Aktiver Lärmschutz scheitert am Platzbedarf sowohl in der Sylvensteinstraße als auch in der Watzmannstraße.
Ich kann mit einer äußen Umgehungsstraße ebenso gut leben wie mit keiner. Bei der derzeitigen Entwicklung (Landshut-Park)werden wir aber mittel-oder langfristig um eine Süd-West-Verbindung von der B11 zur St 2045 nicht kommen. Dann sollte Sie allerdings kreuzungsfrei außerhalb des geschlossenen Wohngebietes gebaut werden, Achdorf und Kumhausen im Westen umgehen und südlich von Kumhausen in die B15 münden.
MR/La
Keine äußere Westbindung, wegen der schönen Natur und außerdem würde dadurch der Stadtteil Münchnerau (Nicht Dorf in der Stadt) noch weiter in Vergessenheit geraten. Hier sollte sich auch in den Köpfen der Stadträte einiges tun. Die innere Westtangente kann mit einer tollen Untertunnelung der Lärmbelästiging entgegen gewirkt werden.
Frank D.
Die Landwirte und die Grundstücksbesitzer sollten sich zu einer Interessengemeinschaft zusammenschließen! Zusammen sind wir stark!
anonym
Wir brauchen keine Westtangente! Das Geld sollte in den öffentlichen Nahverkehr und in das Stadtbad fließen.
Anja, Landshut
Andere Städte hätten gerne ein solches Naturparadies. Ich genieße es mit meinem Hund fast täglich.
Klaus K., Landshut
Wie entwickelt sich eigentlich die Verkehrsbelastung? Man sollte endlich mal eine Verkehrszählung durchführen.
Manfred L., Landshut
Der gesamte Landshuter Stadtrat sollte einmal zusammen dieses wunderbare Gebiet besuchen. Dann würden sie die äußere Westumgehung zu den Akten legen.
Sabine M., Landshut
 

 

 

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