Nein, zur äußeren Westtangente!

 

Neue  Bürgerinitiative; sie nennt sich “Pro Lebensraum Isarau und Flutmulde – contra Westtangente” und sammelt ab sofort Unterschriften. Bei einer Pressekonferenz im Gasthaus zur Insel stellten die Initiatoren, angeführt von Bund Naturschutz-Chefin Kathy Mühlebach-Sturm, ihre “Gegenbewegung” vor.

20 bis 30 Bürger haben sich mit Unterstützung des BN zusammengetan, um ihren Widerstand gegen eine Westtangente zu organisieren und in Form eines eigenen Bürgerbegehrens zu artikulieren, das dem Vorstoß der Befürworter entgegengestellt werden soll. Die Argumentationslinie der Gegner lässt sich bündig so zusammenfassen: Die neue Straße “würde eine Menge Geld kosten und bringt nichts”, so Peter Rottner, einer der Sprecher des Bürgerbegehrens. BN-Vorsitzende Mühlebach-Sturm betonte, der Erhalt von Auwald und Flutmulde müsse eindeutig Priorität haben gegenüber einer Straße von zweifelhaftem Nutzen, die diesen wertvollen Naherholungsraum “zerschneiden und verlärmen” würde.

Emma Kellner, die ebenfalls zu den Sprechern des Bürgerbegehrens zählt, sagte, sie sei “fassungslos”, wie man hier mit Lösungen “von vorgestern” Verkehrspolitik zu betreiben versuche. Abgesehen davon sei der städtische Haushalt so angespannt, dass man bei den Ausgaben unbedingt Prioritäten setzen müsse. Der Bau von Straßen bzw. einer Westtangente gehöre definitiv nicht zu den Pflichtaufgaben, so Kellner.  Quelle: www.gumola.de


Mit dem Bürgerbegehren „Pro Lebensraum Isarau und Flutmulde – contra Westtangente“ will die BN - Kreisgruppe zusammen mit einer neu gegründeten BI um den Naherholungsraum Isarau und Flutmulde kämpfen. Jeweils am Samstag von 10-14 Uhr werden Mitglieder der BI in der Altstadt oder am Ländtor Unterschriften sammeln. Zusätzlich liegen Unterschriftenlisten in der Geschäftsstelle der BN-Kreisgruppe, Altstadt 105 auf (Öffnungszeiten: Di, Mi, Do von 14:30 – 17:00)

 
 

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